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Roboter – statt oder mit dem Menschen?

Diese Frage stellt man sich angesichts der Schlagzeilen rund um den chinesischen Konzern Foxconn. Laut Medienberichten will der Zulieferer für Apple und andere namhafte Konzerne seine Workforce bis zum Jahr 2012 zumindet teilweise mit 300.000 Robotern ersetzen. Robotik ist auch bei PROFACTOR seit Jahren ein Forschungsschwerpunkt. Den Roboters als bloßen Ersatz für die Arbeitskraft zu sehen, davon halt ich allerdings nichts. In der europäischen Industrie geht es in Zukunft nicht nur darum, mit Robotern monotone Arbeitsplätze zu ersetzten, sondern darum, Arbeitsplätze mit kooperierenden Robotern aufzuwerten. 15 Wissenschafterinnen und Wissenschafter widmen sich bei PROFACTOR dem Thema Assistenzrobotik – dem “Teambuilding für Maschien und Mensch.”  Unser Ziel ist eine neue Generation von Industrierobotern, die sich dem Menschen und einer dynamischen Arbeitsumgebung flexibel anpassen.

Mit unserer Forschugn von der Assistenzrobotik leisten wir einen Beitrag zum Umstieg von einer ressourcenintensiven Massenfertigung hin zu einer wissensbasierten Produktion.

Die Vorteile von Mensch und Maschine könnten synergetisch genutzt werden. Der Mensch verfügt über Problemlösekompetenz und eine hochdimensionale Manipulationsfähigkeit, der Roboter über Kraft und redundante Präzision.

In einem Hochlohnland läuft etwas falsch, wenn sich Menschen um schwere Teile aus einer Kiste bücken müssen, um sie einem Roboter zur Weiterverarbeitung hinzulegen.

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