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Roboter sorgt für Effizienz bei Sonnenkraftwerk

Verschmutzungen senken die Effizienz von PV-Modulen. PROFACTOR bringt einem Reinigungsroboter bei, wie Schmutz und Defekte zu erkennen sind.

Wenn Spanien und erneuerbare Energien in einem Atemzug genannt werden sind die Bilder riesiger Photovoltaik-Plantagen nicht weit. Wir kennen die Fotos, auf denen glänzende Module das Sonnenlicht spiegeln. Dabei wird leicht vergessen, dass Verschmutzung durch Sand und Staub diesen Oberflächen enorm zusetzen und die Effizienz der Zellen beeinträchtigen.  Bislang werden die Module in unregelmäßigen Abständen von Putztrupps manuell gereinigt.

Im EU-Projekt „PV-Servitor“ unter der Leitung des Robotik-Unternehmens Manu Systems wurde ein Reinigungsroboter entwickelt. Ziel ist eine autonome Reinigung von Anlagen mit einer installierten Leistung von mehreren Megawatt. Das
entspricht mehreren 1000 Quadratmetern Kollektorfläche. PROFACTOR liefert in diesem Fall die Bildverarbeitung. Sie soll dem Roboter-System das Erkennen und Unterscheiden von Verschmutzungen und Defekten ermöglichen. Damit kann der Roboter seine Reinigungsstrategie selbst anpassen.  Die ersten Tests in Spanien gingen soeben erfolgreich über die Bühne. Der zu erwartende wirtschaftliche Aspekt ist jedenfalls bemerkenswert. Die robotisch überwachten und gereinigten Flächen sollten zu einem Mehrertrag von acht Prozent Strom führen. Nach Abzug der Kosten bleibt für den Photovoltaik-Betreiber immer noch ein Netto-Nutzen von etwa fünf Prozent.

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