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Studie soll Fokus auf Rohstoffknappheit lenken

In der grenzüberschreitenden Kooperation Netzwerk Ressourcen- und Energieeffizienz setzten sich  Oberösterreich und Niederbayern für eine bessere Effizienz im Rohstoff- und Materialverbrauch in der produzierenden Industrie ein.

Die Auftakt-Pressekonferenz fand am 20. Oktober in Linz statt. Für PROFACTOR nahm Manfred Reiter (Bild) daran teil. Der Wissenschafter  hat seinen Forschungsfokus seit längerem auf  Energie- und Wertstoffgewinnung aus Reststoffen gelegt.

Inhaltlich wurde bei der Pressekonferenz vor allem auf ein Paradoxon aufmerksam gemacht: Rohstoffpreise und Beschaffungsengpässe bereiten den Unternehmen zunehmend Probleme , werden aber kaum thematisiert. Obwohl Materialkosten mit etwa 45 Prozent den größten Teil der Produktionskosten ausmachen, liegt der Schwerpunkt der Diskussion auf Personal- und Energiekosten,  die zusammen nur für etwa 25 Prozent der Kosten verantwortlich sind.

PROFACTOR, der Umwelttechnik-Cluster und die Fachhochschule Landshut werden in einer Studie eine ausgedehnte Erhebung über die Ressourcensituation in Bayern und OÖ durchführen. Im Zentrum der Erhebung stehen Beschaffung, Ressourceneffizienz bei Produkten und Verfahren sowie das Ausschöpfen der Recyclingpotenziale. In einer Ist- und Bedrohungsanalyse sollen betroffene Branchen identifiziert und technische Einsparpotenziale erhoben werden.

671.000 Euro sind für die auf zwei Jahre angelegte Kooperation veranschlagt. Ressourcenschonung ist eine der sieben Leitinitiativen innerhalb der Strategie „Europa 2020“.

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