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Seltene Erden werden Chefsache

Die drohende Verknappung bei den Metallen aus Seltenen Erden wird in den Produktionsbetrieben weltweit zur Chefsache. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger hervor. Im August 2010 befassten sich nur elf Prozent der CEO mit dem Problem, ein Jahr später sind es bereits 78 Prozent. Die Entwicklung der Märkte spricht ein deutliche Sprache: Im Jahr 2008 betrug das Marktvolumen der Seltenen Erden 2,4 Milliarden €, für das laufende Jahr gehen die Autoren von etwa 27 Milliarden € aus.
Heuer werden Unternehmen weltweit rund 137.000 Tonnen Rohstoffe aus der Gruppe der Seltenen Erden einsetzen werden. Davon entfallen 30 Prozent für die Glas- und Keramikproduktion, rund 20 Prozent für Produktion von Magneten, 19 Prozent für Katalysatoren und 18 Prozent für Metalllegierungen und Batterien.

Abbildung: Der globale Markt der “Seltenen Erden” stieg seit dem Jahr 2008 um mehr als das Zehnfache [credit: Roland Berger]

 

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