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Ein kleiner Hype rund um ReconstructMe

Screenshot einer ReconstructMe-Userin: Ideale Vorlage für 3D-Prints

Rund 15.000 Downloads verzeichnet die 3D-Modellierungs-Software ReconstructMe. Darunter sind jede Menge „Computerfreaks“ und „Early Adopters“. Vor allem in den USA, wo 3D-Printer weit verbreiteter sind als in Europa, wird die Software zum Experimentieren mit den neuen Drucktechniken genutzt. Dem dreidimensionalen Familienporträt steht mit ReconstructMe nichts mehr im Weg. Die Software wurde für nicht-gewerbliche Nutzer im Sinne einer Open Innovation bewusst kostenlos angeboten. (Gewerbliche Nutzer können ReconstructMe seit Kurzem im Webshop um 360 Euro kaufen). Dank des Feedbacks der User wissen die PROFACTOR-Entwickler, was verbessert werden soll. An Texturen in Farbe arbeitet das Team bereits. Außerdem soll Oberfläche für Benutzer userfreundlicher gestaltet werden.

Interesse von Archäologen, Forensikern und Versandhäusern

Höchst interessant sind die unzähligen Anwendungen, für die ReconstructMe von der Community empfohlen wird – auch abseits von Industrie und Gewerbe. Archäologen können Modelle ihrer Ausgrabungen archivieren und dokumentieren, Forensiker können ReconstructMe zur Analyse von Unfällen, ein Bauingenieur nutzt ReconstructMe zum Vergleich von Baugrube und Bauplan. Ein Versandhaus meldet bereits Interesse an – dahinter steht die Vision von in Sekundenschnelle erhobenen Daten für maßgeschneiderte Kleidung. Das gilt auch für Schischuhe oder andere Sportutensilien, die exakt und ohne großen Aufwand an den Körper des Kunden angepasst werden können. Die Eignung von ReconstructMe für die Gesundheitsindustrie liegt in dem Zusammenhang auf der Hand: Heilbehelfe können ebenso genau an den jeweiligen Körper angepasst werden.

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