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Roboter mit kognitiven Fähigkeiten

iCUB_small (1)Der klassische Industrieroboter tut exakt das, was man ihm einprogrammiert wurde. Er glänzt mit Kraft und Genauigkeit. „Geschick“ und Intelligenz ist in der Regel kein Thema. Im Forschungsprojekt Darwin geht es genau darum. Darwin steht für: Dexterous Assembler Robot working with embodied Intelligence. Das EU-Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren und sechs Partnern wird von PROFACTOR koordiniert und zielt langfristig auf einen Roboter mit kognitiven Strukturen ab, der autonom agieren kann und ein Verständnis von seiner Umgebung und von physikalischen Eigenschaften von Bauteilen entwickelt.

Das Projekt baut auf kognitive Bildverarbeitung auf

 

Projektleiter Christian Eitzinger: „Das Projekt, das zum Teil auf kognitiver Bildverarbeitung ist natürlich sehr grundlagenlastig. Langfristig sollen daraus Serviceroboter entwickelt werden, die mit komplexen Objekten umgehen können.“ Vereinfacht gesagt. Das System muss erkennen können, was am Tisch liegt, und daraus Schlüsse ziehen können, wie die Teile gegriffen und platziert werden, und zwar in der richtigen Reihenfolge. Auch auf unerwartete Änderungen in der Umgebung muss der Roboter reagieren können.

Der Greifarmroboter hat eine Aufgabe gelöst

Die Fortschritte wurden vor wenigen Wochen demonstriert – am Beispiel eines klassischen Greifarmroboters, der in dem Projekt neben einem humanoiden Roboter (Bild, credit:  IIT) zum Einsatz kommt. Er hat die ihm gestellte Aufgabe, aus einer Reihe von unterschiedlichen Bauklötzen einen höchstmöglichen Turm zu bauen, gelöst. PROFACTOR konzentriert sich in dem Projekt auf die Sensorik und die Bildverarbeitung. Dabei setzt man auf eine Kombination von 2D- und 3D-Bildverarbeitung. Dies ermöglicht dem System, sowohl Farben als auch Formen bestmöglich zu erkennen.

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