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Thermobot: Projektkoordinaten und Bilder exakt verknüpft

Thermobot1Noch bis Ende 2014 läuft das EU-Projekt Thermobot. Das System kombiniert Robotik und Thermografie. Es zielt darauf ab, auch Bauteile mit komplexer Geometrie einer automatischen Qualitätskontrolle unterziehen zu können. Bereits im Februar des Jahres konnte ein Erfolg gefeiert werden. Das System hat – nach zahlreichen Experimenten – den ersten Riss an einer Kurbelwelle detektiert.

Optimierung von Position und Bild

Vor kurzem fanden in Bilbao ein General Meeting und ein Integrationsmeeting statt. Dabei ging es unter anderem um die Optimierung in der Zusammenarbeit der zwei markanten Forschungsthemen des Projekts: Der Bildverarbeitung – dem Part der Universität Padua – und der Pfadplanung, für die PROFACTOR und ITRobotics verantwortlich sind. Die exakte Verbindung der Objektkoordinaten mit den aufgenommenen Bildern scheint demnach gesichert.

PROFACTOR entwickelt zweites Tool

Ziel von PROFACTOR ist innerhalb des nächsten Jahres die Entwicklung eines zweiten Tools zur Qualitätsinspektion auf Basis einer Simulation. Das CAD-Modell des Bauteils, der Blickwinkel der Kamera und die Materialeigenschaften fließen dabei in die Simulation ein. Das System berechnet daraus das Aussehen eines fehlerfreien Bauteils. Hinweise auf Fehler liefert – analog zu einem „Fehlersuchbild“ – der Vergleich dieses Modells mit den tatsächlich aufgenommenen Bildern.
Taktzeit als Herausforderung

Taktzeit soll unter eine Minute gesenkt werden

Eine Herausforderung bei dem bis Ende 2014 laufenden Projekt ist – neben der Zuverlässigkeit der Fehlerdetektion – die Taktzeit. Die Projektpartner sind zuversichtlich, dass demnächst die 5-Minuten-Marke geknackt werden kann und der Takt bis zum Abschluss des Projekts auf unter 1 Minute gedrückt werden kann.

Zur Projektseite:  Thermobot

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