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Simulation statt „Trial-and-Error“

ffFür die Automobil- und Luftfahrtindustrie sind Faserverbundbauteile – Stichwort Leichtbau – von großer Relevanz. Wenn aus Kohelfasermatten Bauteile mit 3D-Struktur geformt werden (Drapierprozess) ändern sich die Verläufe der einzelnen Kohlefaserstränge. Die Ausrichtung der Fasern ist jedoch für die mechanischen Eigenschaften der Bauteile essenziell.

Effizientere Produktion als Ziel

Der Drapierprozess basiert in der Produktion von Bauteilen mit komplexen Formen immer noch auf dem „Trial-and-Error“-Prinzip. Das internationale Forschungsprojekt FibreMap soll die Basis für eine schnellere und variantenreichere Produktion dieser Leichtbauteile liefern.

Die Forschung konzentriert sich auf zwei Themen: Zunächst wird System zur Vermessung von Faserwinkeln auf 3D-Bauteilen wird entwickelt. Die daraus gewonnenen Daten dienen zur Erreichung des zweiten Projektzieles: Die Optimierung von Methoden zur Drapiersimulation. Der Vergleich von Simulation und Messung fließt in die Verbesserung bestehender Simulationssoftware ein.

Die optimierte Simulation trägt zu einer effizienteren Produktion der Teile bei, die automatische Messung der Faserwinkel ist ein Beitrag zur Qualitätssicherung.

Projekt kann auf bestehenden Experisen aufbauen

Das Projekt baut auf vorhandene Expertisen auf. PROFACTOR optimiert den Faserwinkelsensor F-Scan, eine Eigenentwicklung. Die Projektpartner ESI und INSA Lyon entwickeln die Simulationssoftware weiter. Die Universität Padua und deren Spin-off IT-Robotics sind frü die Pfadplanung des Sensors verantwortlich. Produktions-Know-how und Bauteile kommen von den Endanwendern Benteler SGL und Advance Composite Fibers.

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